Neubau Gesundheitszentrum Stauferklinik, Mutlangen
 

Arbeitsgemeinschaft SGP-Architekten & Stadtplaner, Prof. Spengelin, Friedrich Hachtel mit Tobias Kröll, Freier Architekt

Europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb 1.Preis und Beauftragung

Erläuterung zum Vorentwurf:
Der Vorentwurf beruht in allen wesentlichen Ideen auf den Wettbewerbsvorschlägen die vom Preisgericht am 01.07.2005 mit dem 1.Preis ausgezeichnet und zur Durchführung empfohlen wurden. Innerhalb der Bearbeitung des Vorentwurfs in den Monaten Juli und August wurde das konzept um einige Programmpunkte ergänzt.
Kernsätze der Wettbewerbsauslobung, die sich auf den vorhandenen Bauzustand bezogen, waren:

  • Die Orientierung und Weggeführung für die Besucher/innen Und Patienten/innen ist zu verbessern.
  • Der Zugangsbereich und die Haupterschließung sowie die Wegeführung im EG-Foyer ist zu Gestalten mit dem Ziel, eine hohe Aufenthaltsqualität für die Besucher/innen und Patienten/innen zu erhalten.
  • Gute und einfache Orientierung der Nutzer und Besucher gilt auch für die Vertikalerschließungen.
  • Die Raumgruppe Klein- und Schulkinder sollte kindergerecht, großzügig und offen sein. Das Unterbringen von Begleitpersonen und Eltern ist integraler Bestandteil (der) Klinikleitlinien.
  • Für die neu zu integrierende Funktionsbereiche wird auf die Innenraumgestaltung besonderer Wert gelegt.

Städtebau:
Der städtebauliche Ansatz des Entwurfs führt zu einer großen räumlichen Komposition, die gleichermaßen durch Gebäude und Baumgruppen gebildet wird und als Kontinuum zu verstehen ist .

  • Ein weiträumiger vom bestehenden Altbau und dem neuen Kinder- und Frauenflügel gebildeter Campus führt in Nord- Südrichtung von der Wetzgauer Straße zum Haupteingang.
  • Durch das Foyer hindurch führt die räumliche Komposition in den "kleinen Park", der ebenfalls von Gebäuden (dem südlichen Bauteil des Kinder- und Frauenflügels und vom sog. Südflügel) flankiert wird und dann in die "große Weite" zum Waldrand überleitet.
  • Als Zukunftsperspektive ist ein zweiter, kleiner Campus in West- Ostrichtung vorgesehen. Im Hinblick darauf, dass das Medi-Center bereits kurz nach der Betriebnahme erweitert werden soll, können hier weitere Einrichtungen, die Kontakte und Kooperation zur Klinik suchen (z.B. Praxen niedergelassener Ärzte, die auch Belegbetten benötigen), gute Standorte finden.

Projektarchitekt Bauteil 3: Andreas Stephan