Unsere Geschichte

Vom Feuerwehrgerätehaus zum Treffpunkt für Andreasberger und deren Gäste

Das historische Spritzenhaus in der Schützenstraße war jahrzehntelang Heimat der Ortsfeuerwehr. Seit Januar 2025 erstrahlt es in neuem Leben: Heute beherbergt es ein Café-Bistro, einen Regionalladen mit regionalen Produkten und die Postfiliale.

1796

Am 8. Oktober 1796 zerstörte ein unglücklicher Blitzschlag innerhalb von nur acht Stunden 296 Häuser und 326 Stallgebäude. Auch die gerade neu errichtete Kirche mit ihrer Orgel sowie das Rathaus fielen den Flammen zum Opfer. In den verbliebenen 182 Häusern, in denen zuvor bereits viele Menschen beengt lebten, mussten nun rund 3.000 Personen auf engem Raum unterkommen.

Dieses schwere Schicksal erklärt, warum den „Annerschbergern“ eine gute Feuerwehr sehr wichtig ist.

1954

Ursprünglich stand an dieser Stelle in der Schützenstraße ein hölzernes Spritzenhaus – ausgerechnet dieses fiel im Jahr 1953 ebenfalls einem Feuer zum Opfer. Kurz darauf wurde an gleicher Stelle das heutige Steingebäude errichtet. Viele Jahrzehnte diente es der Feuerwehr von Sankt Andreasberg als verlässliche Heimat und Schutzort.

2025

Im Jahr 2022 zog die Ortsfeuerwehr in ein neues Gebäude an der Trift, das Spritzenhaus in der Schützenstraße wurde frei. Armin Asselmeyer entwickelte die Idee eines lebendigen Treffpunkts für Gäste und Einheimische in der Mitte der Bergstadt. Seit 2025 gibt es hier einen Regionalladen, ein gemütliches Café-Bistro und die Poststelle. So wurde das historische Gebäude wieder Herzstück von Sankt Andreasberg und damit ein beliebter Treffpunkt. 

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